Sie befinden sich auf: >Einrichtungen >Kinder-/Jugendpsychiatrie > Therapie

Ergotherapie

Die Ergotherapie in der Kinder- und Jugendpsychiatrie ist eine aktions- und handlungsorientierte Therapieform, in der mit kreativen, handwerklichen und gestalterischen Techniken (zum Beispiel Ton, Seide, Peddigrohr, Holz, Speckstein etc.) gearbeitet wird.

Die Entwicklung der Motorik, der Wahrnehmungsverarbeitung, der Kognition und des Sozialverhaltens stehen oftmals im engen Zusammenhang mit den individuellen Schwierigkeiten der Kinder und Jugendlichen, wobei dies der Ansatzpunkt der Ergotherapie ist. Die Schwerpunkte beziehen sich hierbei auf kognitive und handwerkliche Fähigkeiten sowie auf soziales und kollegiales Arbeiten.

Es kommen folgende ergotherapeutische Methoden zum Einsatz:

  • Kompetenzzentrierte Methode
    Hier werden ausgewählte handwerkliche Techniken, alltags- und freizeitbezogene Tätigkeiten oder Übungen zum sozialen, motorischen oder kognitiven Training eingesetzt, um verloren gegangene oder nicht vorhandene Fähigkeiten und Fertigkeiten (wieder) zu erlernen und zu üben.
  • Interaktionelle Methode
    Die interaktionelle Methode wird eingesetzt, um die Auseinandersetzung und das Miteinander in einer Gruppe zu fördern. Dem Kind/Jugendlichen soll es ermöglicht werden, sich selbst in einer Gruppe zu erleben, das eigene Gruppenverhalten zu reflektieren, ggf. neue Verhaltensweisen zu trainieren und seine Kommunikations- und Kontaktfähigkeiten zu stärken.
  • Ausdruckszentrierte Methode
    Hier wird das Kind/der Jugendliche über kreativ zu gestaltende Angebote, Materialien und Techniken zur Auseinandersetzung mit seinen Gefühlen, Wünschen und Strebungen angeregt.

 

Je nach Zielsetzung, die individuell auf das Kind/den Jugendlichen abgestimmt wird, findet die Ergotherapie in Einzel- oder Gruppentherapie statt.

 

zurück