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Angebote

Gruppenraum auf Station

Therapie lebt von Beziehungen  
Ihr Kind lebt auf seiner Station in einer Kleingruppe von sieben bis acht Kindern beziehungsweise Jugendlichen zusammen. Jede Gruppe verfügt über Ein- bis Zweibettzimmer, Wohn- Esszimmer und Bad.

Unser Fachpersonal ist rund um die Uhr für die jungen Patienten da. Die Mitarbeiter 

  • helfen den Kinder und Jugendlichen, ihren Alltag zu bewältigen,
  • unterstützen die therapeutischen Angebote und
  • gestalten die Freizeit mit.

Ihr Kind hat dazu zwei Bezugspersonen des Pflege- und Erziehungsdienstes als festen Ansprechpartner. Die Fäden der Behandlung laufen beim Bezugstherapeuten zusammen. Dies ist ein Arzt oder Diplom-Psychologe mit jeweils besonderen psychotherapeutischen Kenntnissen.

Der Therapeut ist Hauptansprechpartner für Sie. Er stellt gemeinsam mit den Mitarbeitern der anderen Berufsgruppen die Bausteine der Therapie zusammen. Dazu wird zunächst die Diagnostik vervollständigt, um die einzelnen Therapiebausteine auf die vorliegenden Probleme bestmöglich abstimmen zu können.

Die Einzeltherapie besteht je nach Alter in Spiel- oder Gesprächspsychotherapie. Jugendlichen bieten wir auch Gruppentherapie an. Ein Kernstück der Behandlung ist die Arbeit mit Ihnen beziehungsweise mit den zuständigen Bezugspersonen in Form von Familientherapie oder Beratungsgesprächen. Meist hängt der Behandlungserfolg des stationären Aufenthaltes entscheidend davon ab, wie sehr das Umfeld des Patienten für eine Zusammenarbeit gewonnen werden kann.  

Gespräche sind nicht alles
Das Besondere an der erfolgreichen Behandlung von Kindern und Jugendlichen ist der vielfältige Zugang zu ihnen. Ihr Kind erhält deshalb neben pflegerisch-erzieherischer Unterstützung und Psychotherapie auch beschäftigungs-/arbeits- und bewegungstherapeutische Angebote.  Bei Bedarf bieten wir eine Sprachheilbehandlung an.

Neben den Angeboten der Klinik gibt es ergänzende Angebote in der Umgebung. Dies kann zum Beispiel die Vermittlung eines Praktikumsplatzes in einem Herborner Betrieb sein.

Zu den Freizeitangeboten gehören Erkundungen im Wald, Altstadtbummel, Schwimmbadbesuche und Ausflüge. Besondere Höhepunkte sind Zeltfreizeiten, Kanutouren und unser großes Sommerfest.

Weitere Schritte
Eine stationäre Behandlung kann nur ein erster Schritt zur Hilfe sein. In den meisten Fällen ist eine weiterführende ambulante Therapie notwendig. Diese kann in unseren kinder- und jugendpsychiatrischen Ambulanzen stattfinden. Häufiger werden unsere Patienten jedoch bei niedergelassenen Therapeuten weiter betreut. Häufig sind auch Hilfen durch die Heimatschule oder durch die Jugendämter angezeigt. Unsere Lehrer und unser Sozialdienst unterstützen Sie gerne die Anbahnung dieser Hilfen. Ebenfalls sind wir behilflich, wenn nach dem stationären Aufenthalt eine geeignete Jugendhilfeeinrichtung gefunden werden soll. Für Patienten aus der näheren Umgebung bieten wir auch tagesklinische Behandlungen an, meist zum Ende einer vollstationären Therapiephase zur Vorbereitung der Entlassung.

Schule ist mehr als Lernen
Während der Zeit des stationären Aufenthaltes liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der schulischen Betreuung durch die auf dem Klinikgelände gelegene Rehbergschule.


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