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Borderline-Persönlichkeitsstörung

Die Störung beeinträchtigt die oft noch sehr jungen Patienten stark: Ausbildungs- und Berufswege werden unterbrochen, Alkohol- und Drogenprobleme entstehen, Freundschaften und Partnerschaften werden in Frage gestellt. Familie und Freunde stehen der Entwicklung oft ratlos gegenüber.

Häufige Symptome:

  • Starke, unkontrollierte Gefühlsschwankungen
  • Selbstverletzungen (Schneiden, Brennen)
  • Unsicherheit, Angst verlassen zu werden
  • Instabile Beziehungen
  • Innere Anspannung

Rund 1,5 Millionen Deutsche (vielfach junge Frauen) leiden unter der sogenannten Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS). Die Ursachen der BPS sind noch nicht vollständig klar. Neben biologischen-genetischen Faktoren spielen vor allem Entwicklungsbedingungen und Belastungserfahrungen (unter anderem Traumata, Mißbrauch) eine Rolle. Mittlerweile stehen gut untersuchte,  psychotherapeutische Verfahren zur Behandlung zur Verfügung.

Bei dem speziellen Behandlungskonzept für Patienten mit einer BPS kommen Therapiemodule der Dialektisch-Behavioralen-Therapie (DBT) zum Einsatz. Sie dienen der Verbesserung zwischenmenschlicher Fertigkeiten, dem Umgang mit Gefühlen, zum Aufbau innerer Achtsamkeit. Ebenso helfen sie bei der Verbesserung der Stesstoleranz und des Selbstwertgefühls. Außerdem erarbeiten wir mit den Patienten Fertigkeiten (Skills), die ihnen Möglichkeiten geben sollen, belastende Denkmuster zu verändern.


 

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