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Demenzen

Demenz ist ein Abbauprozeß, der deutlich über das altersbedingte Nachlassen der Hirnleistungsfähigkeit hinaus geht. Betroffen sind derzeit etwa 1,2 Millionen Menschen in Deutschland. Das Risiko steigt mit dem Alter. Für das Jahr 2030 wird mit etwa 2,5 Millionen Betroffenen gerechnet.

Häufigste Demenzformen sind die Alzheimer-Demenz (degenerative Demenzen) und die vaskuläre (durchblutungsbedingte) Demenz und deren Kombinationen. Wichtigste Symptome sind deutlich abnehmende Merkfähigkeit sowie zunehmende Gedächtnis- und Orientierungsstörungen, die mindestens 6 Monate bestehen.

Demenzerkrankungen werden derzeit sehr intensiv wissenschaftlich erforscht. Die genauen Ursachen sind für viele Demenzformen (u.a. Alzheimer-Demenz) noch nicht bekannt, auch wenn ständig Fortschritte auf diesem Gebiet erreicht werden. Die meisten Formen sind aktuell nicht heilbar und die Lebenserwartung wird durch Demenzerkrankungen verkürzt.

Es gibt aber bereits heute medikamentöse und nicht-medikamentöse Therapien bei Demenzen. Sie bewirken, dass sich das Fortschreiten der Erkrankung verzögert. Auch kann die verbleibende Lebensqualität für Betroffene und und damit auch für pflegende Angehörige positiv beeinflusst werden. Die Therapien helfen, das Leiden der Erkrankten zu lindern.

Die Aufname bei uns erfolgt häufig nicht wegen der Demenzerkrankung selbst, sondern wegen der Begleitsymptomen. Diese sind unter anderem

  • Angst,
  • Depression,
  • Aggressivität,
  • Weglauftendenzen,
  • Schmerzen und
  • Bewegungsstörungen.

Diese Symptome treten im Verlauf bei nahezu jeder Demenzerkrankung auf und können meist gut behandelt werden.

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