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Angststörung

Angst ist jedem Menschen bekannt. Normale Angst (Realangst) hat eine Alarmfunktion. Angst mit Krankheitswert lähmt dagegen die körperlichen und geistigen Funktionen. Es hat Krankheitswert, wenn Angst grundlos, übermäßig oder andauernd auftritt.. Sie kann im Rahmen verschiedener psychischer Störungen und schwerer körperlicher Erkrankungen auftreten.

Es gibt verschiedene Krankheitsformen der Angst:

  • Phobien (z.B. Platzangst, Ängste vor Tieren)
  • Panik (anfallsartig auftretende Angst)
  • Generalisierte Angststörung (länger bestehende Angst und Besorgtheit)

 Krankheitssymptome können sein:

  • Angstgefühl bis zur Todesangst
  • Körperliche Symptome, z.B. Herzklopfen, Zittern, Schwitzen, Schwindel, Atemnot
  • Angst vor der Angst (Erwartungsangst)
  • Länger bestehende Ängste führen häufig zu Vermeidungsverhalten und Rückzug

Angststörungen gehören zu den häufigsten psychischen Störungen. Etwa 30% der Menschen entwickeln im Laufe ihres Lebens mindestens einmal pathologische (krankhafte) Angst. Häufig können ambulante psychotherapeutische Maßnahmen helfen. Eine frühzeitige und fachgerechte Behandlung ist sinnvoll, damit sich die Symptome nicht ausweiten und die Erkrankung chronisch wird ("Angst essen Seele auf").


 

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